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10.02.2009 Brand in Wasserburg

Am Dienstag,10.02.2009 um 14:05 Uhr ging der Melder des Einsatzleiter Rettungsdienst und des diensthabenden RTW´s zu einem Brand in Wasserburg. Nach erster Lage des Einsatzleiters ein Küchenbrand mit einer verletzten Person. Da sich das Feuer, u.a. aufgrund des Sturmes sehr schnell ausbreitete, stand in kürzester Zeit das ganze Wirtshaus im Vollbrand. Daraufhin wurde um 14:30 Uhr die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst sowie die Transportkomponente der SEG alamiert. Um 14:43 Uhr rückte die Transportkomponente mit 2 Mann mit dem Rotkreuz Lindau 42/74/1 aus. Am Einsatzort wurden wir durch ein kurzes Breeving durch den Einsatzleiter Rettungsdienst in den laufenden Einsatz eingewiesen. Es waren 1 Einsatzleiter, 1 NEF, 2 RTW und ein KTW im Einsatz mit einer Personalstärke von 9 Helfern. Um 17:30 Uhr bekamen wir den Abrückbefehl da sich kein Feuerwehrler mehr mit Atemschutz im und am Gebäude befand.

Bericht: Christian Mayer

Fotos: Christian Mayer

Dazu schrieb die Lindauer Zeitung am 11.02.2009:

350 000 Euro Schaden: Das Wasserburger "Hegestüble" brennt völlig aus

Völlig ausgebrannt ist gestern Nachmittag das "Hegestüble" in Wasserburg. Die Feuerwehr rettete das Pächterehepaar, deren beiden Kinder und eine Katze aus der Wohnung. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig, da der Sturm das Feuer immer wieder auflodern ließ.

Mehr als drei Stunden kämpften 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lindau, Bodolz, Nonnenhorn, Wasserburg und Hege darum, das kleine Holzhaus im Mooslachenweg zu retten. Ihre Mühen waren vergeblich - das Gebäude wurde zum Raub der Flammen. Da Stürmböhen ungebremst durch die Wasserburger Bucht unter das Dach des "Hegestüble" drückten, flammten verschiedene Glutnester in dem verwinkelten Gebäude immer wieder auf.

Ausgebrochen war das Feuer gegen 14 Uhr, so Christian Owsinski vom Polizeipräsidium Schwaben. Nachdem die Einsatzkräfte das Pächterpaar, deren beiden Kinder und eine Katze aus dem Holzhaus gerettet hatten, begannen die umfangreichen Löscharbeiten. Drei Stunden lang kämpfte die Feuerwehr geen die immer wieder auflodernden Flammen.

Um ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern, verteilten sich verschiedene Feuerwehrteams rund um das blaue Holzhaus. Mehr als drei Stunden kämpften sie gegen die Flammen. Grauer Rauch war den ganzen Nachmittag lang bis weit über Wasserburg hinaus zu sehen. Die Polizei gab deshalb eine amtliche Warnmeldung heraus und bat die Wasserburger, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Brandursache war bis gestern Abend noch nicht bekannt - die Kripo ermittelt. Wegen der Restlöscharbeiten und weil das Gebäude drohte einzustürzen, war es der Polizei gestern Abend noch nicht möglich, die traurigen Reste des "Hegestüble" zu betreten. "Erste Erkenntnisse deuten auf einen technischen Defekt als Auslöser hin", so Polizeisprecher Owsinski. Die Polizei schätzt den Schaden auf 350 000 Euro. Bei dem Brand wurde der 28-jährige Pächter leicht verletzt. Das Rote Kreuz brachte ihn und seine Familie ins Krankenhaus.

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