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Rettungsübung in den Scheidegger Wasserfällen

Am Morgen des Muttertages um 9 Uhr löste die Rettungsleitstelle Kempten die Melder der Wasserwacht Weiler und der SEG-Weiler aus. „Übungsalarm – eine um Hilfe rufende Person in den Scheidegger Wasserfällen“ lautete die Durchsage. Bereits um 9 Uhr 20 waren die Rettungskräfte auf dem Weg nach Scheidegg. Sofort machte sich die Einsatzleitung ein Bild vor Ort und ließ sich die Lage vom Pächter der Wasserfälle schildern. Bereits 15 Minuten später war die erste Person gesichert. Allerdings stellte sich auch schnell heraus, dass zwei weitere Personen vermisst wurden. Eine davon sei den zweiten Wasserfall hinabgestürzt, die zweite sei zur Rettung hinterhergeklettert, aber nicht wieder zurückgekehrt. Der erste Mime konnte schnell aus dem Gebiet gerettet werden. Zu den anderen beiden mussten sich die Retter schnellstmöglich abseilen. Unten angekommen stellten die beiden Rettungstrupps fest, dass einer der Darsteller nur leichte Verletzungen hatte, der „abgestürzte“ allerdings Bewusstlos war und durch den Sturz auch schwere Verletzungen möglich waren. Leider war bei dieser Übung kein Rettungshubschrauber verfügbar. Im Ernstfall würde man einen solchen Patienten über eine Rettungsleine am Helikopter aus dem Gelände bergen – vorausgesetzt es ist Tag und das Wetter spielt mit. In diesem Fall musste die Wasserwacht Weiler bis an ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit gehen, denn der Verletze musste auf dem Rettungsbrett fixiert und über das steile Gelände abtransportiert werden. Hierzu mussten mehrere Seilsicherungen installiert werden. Jeweils vier bis sechs Personen trugen den Patienten dann aus dem Canyon heraus. In wegsamen Gelände angekommen wurde auch dieser Patient, wie die beiden anderen zuvor auch, zur Medizinischen Versorgung und Betreuung an die SEG-Weiler übergeben.

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