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Eisiger Rosenmontag - BRK-Gesundheitstipp für den Fasching

Rosenmontag steht vor der Tür - und die Eiseskälte hält an. Das BRK bereitet sich auf viele Einsätze wegen Unterkühlungen vor. Besonders gefährdet sind stark Alkoholisierte. Denn wer bei Minusgraden bewegungsunfähig wird, droht zu erfrieren. Das BRK gibt Tipps, wie der Straßenfasching trotz Kälte ein Vergnügen bleibt.

 

Dr. Stephan Rapp, stellvertretender Chefarzt des BRK-Kreisverbandes Kitzingen sagt: "Alkohol führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch gibt der Körper mehr Wärme ab. Das führt immer wieder zu schweren Unterkühlungen bei Obdachlosen. Und dieses Risiko gibt es auch bei Alkoholisierten im Fasching."

 

Tipp 1: Funktionswäsche tragen

 

Im Fasching will niemand den Schneeoverall über das Kostüm ziehen. Aber der Körper muss trotzdem warm gehalten werden. Am besten zieht man mehrere Schichten übereinander ("Zwiebellook"). Als unterste Schicht eignet sich Funktionswäsche. Sie hält warm - und weil sie eng anliegt, kommt die Optik nicht zu kurz.

 

Tipp 2: Tee zum Aufwärmen

 

Ein Schluck Alkohol zur Aufwärmung hilft nur, wenn er im Warmen getrunken wird - in der Kälte beschleunigt er den Wärmeverlust. Rapp: "Beim Faschingsumzug taugt Alkohol nicht zum Aufwärmen. Hier ist heißer Tee das Mittel der Wahl."

 

Tipp 3: Maß halten - und stehen bleiben

 

Ganz auf Alkohol verzichten muss niemand, aber Maß zu halten ist wichtig. "Wer anfängt zu lallen oder unsicher zu gehen, sollte unbedingt eine Alkoholpause von mindestens einer Stunde einlegen. Dafür darf man sich auf keinen Fall draußen hinlegen, sonst sinkt die Körpertemperatur schnell auf bedrohliche Werte", sagt Dr. Rapp.

 

Tipp 4: Hilflosen helfen

 

Wer einen angetrunkenen Faschingsnarren schlafend oder dämmernd im Freien antrifft, muss unbedingt helfen. Sonst drohen Unterkühlungen bis zum Tod. Die Person muss ins Warme gebracht werden - und bei Bedarf vom Rettungsdienst weiterbehandelt werden, so Rettungsdienstleiter Sven Appold in einer BRK-Pressemitteilung.

 

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