Abschied vom aktiven Helfen - Veränderungen im BSD-Helferteam Lindau und Wasserburg
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v.l.n.r. Ingrid Beck, Fr.Rosa Dengler, Fr.Helf, Fr.Wiesner, Fr.Bayer, Fr.Berta Fiala und Fr. Fischer.
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Reihe vorne: Elvira Marino, Leni Schmiedinger, Lotte Köllner. Reihe hinten: Maria Weigl, Heidi Neher, Marianne Schnell, Charlotte Neher, und Evelin Willim
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Jahrelang waren sie da, um beim Blutspenden im Rotkreuzhaus in Lindau auf der Insel mitzuhelfen. Doch nun wollen Rosa Dengler, Ingrid Beck und Berta Fiala etwas kürzer treten. Vor allem die Betreuung von Blutspendern sowie deren Versorgung lag ihnen dabei ganz besonders am Herzen.
Kaffeekochen, Semmel schmieren und Brotzeit herrichten und vieles andere mehr gehörte zu ihren Aufgabengebieten. Doch nun ist sie da die Zeit, um sich aus dem aktiven Rotkreuzleben langsam zurückzuziehen. Auch im Wasserburger BSD-Helferteam gab es Veränderungen. Anlässlich des Blutspendetermins am 16. August in der Sumserhalle in Wasserburg wurden Leni Schmiediger, Charlotte Neher, Lotte Köllner, Marianne Schnell und Elvira Marino von Maria Weigl und Evi Willim mit einem Blumenstrauß verabschiedet.
"Ich bin jetzt schon über 80 Jahre alt und muß mich jetzt mehr um andere Dinge kümmern. Bis Dezember werde ich noch weitermachen, doch dann ist endgültig Schluss", berichtet eine Helferin. In ihren Worten schwingt etwas Wehmut mit, denn auch sie ist schon seit Jahrzehnten und das nicht nur beim Blutspenden, ehrenamtlich für den Rotkreuzverband im Landkreis Lindau tätig. Man spürt es förmlich, dass es ihr nicht leicht fällt nun aufzuhören. Doch die verdiente Rotkreuzlerin will jetzt Platz für Jüngere machen.
Sandra Mayer stellvertretende Bereitschaftleiterin der BS Lindau und von ehrenamtlicher Seite zuständig für das Blutspenden in Lindau hat Verständnis für die Senioren. "Wenn sie einfach wieder einmal Lust und Laune verspüren mithelfen zu wollen, steht ihnen die Türe bei uns jederzeit offen", so Mayer beruhigend. Kreisbereitschaftsleiterin Maria Weigl pflichtete dem bei und bedankte sich bei allen für das jahrzehntelange Engagment beim Roten Kreuz im Landkreis Lindau.
Geschäftsführer Michael Fischer zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Ehrenamtlichen. "Ich habe großen Respekt vor dem was sie tun und ihrem Entschluß kürzer zu treten und das Zepter an Jüngere abzugeben", so Fischer in die Runde der "Sozialdamen", die sich am 15. September zum Kaffeetrinken im Kreisverband trafen.
Evelin Willim, für das Geschäftsfeld Blutspendewesen im Kreisverband Lindau hauptamtlich zuständig, vertraut auf die zuverlässige ehrenamtliche Mitarbeit. Sie ist sich dabei sicher, dass die Lücken, die durch den Rückzug der Senioren entstehen durch die Bereitschaft Lindau geschlossen werden kann. "Ohne die Mithilfe von Ehrenamtlichen wäre die Durchführung eines Blutspendetermins einfach nicht möglich. Es würde zum anderen alles viel teurer werden, wenn wir ausschließlich mit hauptamltichen Kräften einen Termin betreuen würden" , weiß die Hauptamtliche zu berichten.
