Erfolgreich: Blutspende-Aktion bei McDonald’s

Veröffentlicht am 29.08.2011
Freuen sich über eine erfolgreiche Aktion: Andreas Fehr (McDonald’s Franchisenehmer), Maria Weigl (Leiterein BRK-Kreisbereitschaft), Huynh Quynh Nhu (McDonald’s Service), Evi Willim (BRK-Kreisverband Lindau) und Sourab Sharma (McDonald’s Restaurantleiter)

95 Spendewillige besuchten das BRK-BlutspendeMobil beim Schnell-Restaurant am Autobahnanschluss Lindau. 64 Blutspenden konnten gewonnen werden – 23 spendeten zum ersten Mal.

„Das ist für uns keine einmalige Geschichte, vielmehr wollen wir die Aktion im nächsten Jahr fortführen und Jahr für Jahr einen neuen Rekord aufstellen“, formulierte McDonald’s-Franchisenehmer Andreas Fehr bereits vor der Veranstaltung sein ehrgeiziges Ziel. Gemeinsam mit Evi Willim vom Lindauer Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und dem Blutspendedienst des BRK hatte der Neukircher Unternehmer die Aktion auf die Beine gestellt. Dabei kam das BlutspendeMobil (BluMo) des BRK zum Einsatz, das am Mittwoch für sechs Stunden auf dem Parkplatz des McDrive Restaurants beim Lindauer Autobahn-Anschluss Station machte. 

 

Erstmals seit seiner Inbetriebnahme vor knapp zwei Jahren hatte das „BlutspendeMobil“ an einem McDonald’s Restaurant im Bezirk Schwaben Halt gemacht, wie Claus-Peter Lang vom Blutspendedienst des BRK erklärt. Der vollklimatisierte Truck, der ganzjährig im Einsatz ist, ist mit einem vierköpfigen Team und einem Arzt besetzt. Teamleiter Stefan Müller: „Bis zu sieben Blutspender gleichzeitig können im BluMo betreut werden – wenn alles glatt läuft, sind das bis zu 20 Spender in der Stunde.“ Dennoch kommen nicht alle, die spenden wollen, zum Zug. Denn laut Müller darf beispielsweise wegen der Einnahme von Medikamenten oder nach der Rückkehr von Auslandsaufenthalten kein Blut gespendet werden. Bei manchen gilt das Verbot allerdings nur vorübergehend. So haben diesmal zwölf Spendewillige nur ein Röhrchen mit Blut abgegeben – sie dürfen wahrscheinlich aber beim nächsten Mal spenden.

 

„Ganz wichtige Sache“

Das Motto „Blut spenden – Leben retten!“ ist für die meisten Spender die Hauptmotivation, sie wollen für Kranke oder Unfallopfer ihren Lebenssaft zur Verfügung stellen. „Gottseidank habe ich selbst es noch nicht gebraucht – unabhängig davon halte ich das Blutspenden für eine ganz wichtige Sache“, betont Alexander Groß (40). Der Lindauer spendet seit rund zehn Jahren und hat mittlerweile schon den zweiten Blutspenderpass. Wie alle anderen Spender erhält auch er als kleines Dankeschön ein McDonald’s Menü bzw. einen Gutschein dafür. Kathrin Heibel (43), ebenfalls aus Lindau, spendet bereits seit dem 18. Lebensjahr Blut. Als eine, die selbst im Gesundheitswesen tätig ist, weiß sie, wie wichtig Blutspenden sind. Tochter Lisa hat sie gleich mitgebracht, denn diese trug sich „schon länger“ mit dem Gedanken. Nach ihrer ersten Blutspende weiß die 18-Jährige nun auch ihre Blutgruppe: „A plus – nicht gerade selten“, wie sie sagt.

 

Unter den zahlreichen Blutspendern ist auch Karin Stark, die Leiterin des Lern- und Erlebnisbauernhofs „Karibu“ (Sigmarszell). Unabhängig davon, dass Fehr (McDonald’s) den Erlös aus der Aktion dieser Einrichtung zur Verfügung stellen will (für jeden Blutspender spendet er fünf Euro), ist Stark an diesem Tag gerne selbst zum Blutspenden gegangen, vor allem weil sie sich bei dieser Gelegenheit auch noch für das Spenden von Stammzellen typisieren lassen konnte. Das gespendete Geld will Stark für die „Karibu“-Integrationsgruppe verwenden, zu der behinderte ebenso wie nicht-behinderte Kinder aus dem Landkreis gehören.

 

Unter den zahlreichen Blutspendern ist auch Karin Stark, die Leiterin des Lern- und Erlebnisbauernhofs „Karibu“ (Sigmarszell). Unabhängig davon, dass Fehr (McDonald’s) den Erlös aus der Aktion dieser Einrichtung zur Verfügung stellen will (für jeden Blutspender spendet er fünf Euro), ist Stark an diesem Tag gerne selbst zum Blutspenden gegangen, vor allem weil sie sich bei dieser Gelegenheit auch noch für das Spenden von Stammzellen typisieren lassen konnte. Das gespendete Geld will Stark für die „Karibu“-Integrationsgruppe verwenden, zu der behinderte ebenso wie nicht-behinderte Kinder aus dem Landkreis gehören.

„Mehrfach geholfen“

BRK-Kreisbereitschaftsleiterin Maria Weigl, zuständig für die Organisation und Verpflegung der ehrenamtlichen Helfer beim Blutspenden, spricht ebenso wie Willim und Fehr von einer „erfolgreichen“ Aktion, vor allem weil damit gleich „mehrfach geholfen“ wird. Nicht nur dass die Leute Blut spenden und damit Leben retten, sondern dass „das Ganze auch noch einem karitativen Zweck zugute kommt“. Weigl: „McDonald’s engagiert sich fürs Blutspenden und spendet gleichzeitig für die Kinder vom Bauernhof.“ Und natürlich hoffen alle Beteiligten, dass beim nächsten Mal noch mehr Blutspender ins BluMo beim McDrive kommen.

 

Info: Für alle diejenigen, die diesmal keine Zeit hatten, besteht am Mittwoch, 24. August, wieder Gelegenheit zum Blutspenden – und zwar im Lindauer Pfarrzentrum St. Josef von 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr. Alle Termine und Infos gibt es unter Tel. 0800 / 11 949 11 oder www.blutspendedienst.com.

 

 

Artikelaktionen

Ihr Ansprechpartner:
Kreisverband Lindau
Tel: 08382-2770-0

Aktuelle Blutspendetermine in
KV Lindau

weiter